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Integrationstheater Der Bereich Integrationstheater ist noch neu beim Verband Amateurtheater. Erst in den letzten Jahren sind Theaterwerkstätten und -gruppen in Institutionen und Arbeitsgemeinschaften für Menschen mit Behinderung entstanden. Einzelne Laiengruppen versuchen Menschen mit Behinderung in ihr Spiel zu integrieren. Erstes Anliegen all dieser Theatergruppen war wohl das Bedürfnis nach Kreativem Sein und Spiel, nach Selbstdarstellung und die Sehnsucht dem Publikum zu gefallen. Jetzt, da die Schauspieler vor Ort Publikum und Interessenten finden und ihr Spiel erweitern, stehen der Wunsch nach Vernetzung, nach Weiterbildung und Austausch von Informationen an vorderster Stelle. Mit dem "Spectaculum " in Grein im September 2002 wurde dazu ein großer Schritt in Richtung Vernetzung und gemeinsames Tun in OÖ gegangen. Die SchauspielerInnen begegneten sich, arbeiteten miteinander und konnten abends ihre Wünsche, Traumrollen sowie Gedanken vor dem Publikum präsentieren. In Zukunft werden noch weitere Treffen und gemeinsame Workshops sowie Festivals in diese Richtung hin geplant. Wunschpartner für diese Projekte sind professionelle Kulturträger die ihr Wissen unseren KünstlerInnen und SpielleiternInnen weitergeben. Das Erlernen von nonverbalen Ausdrucksformen im Theater, die Wahrnehmungschulung des eigenen Körpers, die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle in der Gruppe sind Ausbildungsziele, die wir durch die Unterstützung des Landesverbandes erreichen möchten. Darüber hinaus ermöglicht das Miteinbeziehen von sozialen Rollenspielen, wie Forumtheater von Augusto Boal, den Schauspielern frei von Angst und abgestimmt auf ihre Kommunikationsebene verschiedene Möglichkeiten von Konfliktlösungen im Alltag auszuprobieren. Die KursleiterInnen und Vortragenden für das Integrationtheater setzen mit vielfältigen Lehrmethoden wie Drama in Education Spielimpulse, die Lust auf kreatives Rollenspiel und auf eigenständige Erarbeitung von Spielvorlagen bereiten. künftige Weiterbildungsangebote: Ansprechpartner:
Verschiedene Theatergruppen: Theaterwerkstatt Malaria:
Aus dem griechischen Dyonisuskult und letztendlich der Gegenüberstellung von Chor und Protagonist, entwickelte sich das europäische Theater. Unser Theater, ein Theater der Selbstdarstellung und Präsentation unserer Absurden Welt hat noch eine andere Wurzel, das archaiische Spiel. Ein abstraktes aus dem Bauch dirigiertes Spiel, von eigen-artigen KünstlernInnen. MeisternInnen der Gegenwart, der spontanen Improvisation, getrieben durch die Sehnsucht dem Publikum zu gefallen und mit ihm über sich zu sprechen. 7 Idealisten gründen 1993 eine namenslose Laientheatergruppe, die sich nach und nach zur Theaterwerkstatt Malaria entwickelte. Seit Jänner 2002 spielen 12 SchauspielerInnen im Zoar im 2. Stock, eine ehemaliges Altersheim in Gallneukirchen. Die Werkstatt ist von Montag bis Freitags vormittags und bietet die Möglichkeit professionell in der Improvisation, an Atem und Stimme, im Rollenstudium und in der Erarbeitung von Spielvorlagen zu arbeiten. Durch kontinuierliche Bewegungs- und Tanzstunden hat der Schauspieler die Möglichkeit, die verschiedenen Rollen auf natürliche, ehrliche und in der Kommunikation stark verständliche Weise auf der Bühne zu interpretieren. Darüber hinaus besuchen wir andere Aufführungen, Werkstätten, Festivals und Workshops. Unsere SchauspielerInnen: Produktionen: Geschichte: Kontaktadresse: Iris Hanousek-Mader
Kraud & Ruam Theater: Kraud & Ruam Theater: versteht sich als ein integratives Theaterensemble, deren Schauspieler und Mitglieder sich aus den Bewohnern des Institutes Hartheims und der freien Theaterszene zusammensetzen. Die Gruppe trifft sich einmal pro Woche und arbeitet dann in einer experimentellen Form an einer Vorstellung. Gespielt wird kein fertiges Stück, dessen Text zuvor gelernt wurde. Vielmehr ergibt sich die Geschichte aus dem Handeln der Schauspieler, deren Alltagserfahrungen, Träume, Fantasien und Emotionen die zur Basis für das Dargestellte werden. Durch diese Improvisationen, die anschließend in Diskussionsrunden reflektiert werden, gestaltet sich der Probenalltag als interessant und spannend zugleich. So entsteht das Theaterstück in einem unkonventionellen und langwierigen Prozess. Dieser ist geprägt durch ein ständiges Interagieren der Mitwirkenden, das andauert bis letztendlich eine fertige Produktion entstanden ist. Diese Form des Entstehungsprozesses erlaubt jedem der Schauspieler seinen Platz zu finden, an dem er sich kreativ einbringen und entfalten kann. Mitwirkende aus Hartheim 2006/07 Gregor Andreykow, Elfriede Berger-Söllinger, Heinz Schmitzer, Helga Vogelhuber, Sandra Weiß, Roland Sacherer, Thomas Wintersteiger, Aus der Freien Szene seit 1997: Rudolf Habringer, Walter Kohl, Anita Kopplinger, Brigitte Nickl, Georg Schmiedleitner, Christian Suchy, Thomas Hinterberger, Sandra Hofstötter, David Wagner, Birgit Schwamberger. Leitung/Assistenz der Theaterwerkstatt:
Maga.art. Duygu Uzun FSJ: Angelika Heczendorfer, Bettina Brandtner Produktionsleitung: Josef Kasper Erreichbar jeden Mittwoch von 7.30 – 17.30 Uhr Tel.: 07274/6536 – 404 Email: theaterwerkstatt@institut-hartheim.at Institut Hartheim gemeinnützige BetriebsgmbH Anton-Strauch-Allee 1, A-4072 Alkoven Auszeichnungen/Preise: - Regie: Thomas Hinterberger für Pia E., den Kleinen Landeskulturpreis 2005 - für Hart.Heim.Suchung, den Grünpreis 2001 In den letzten Jahren sind folgende Produktionen entstanden: Hart.Heim.Suchung: Die Uraufführung dieses Stückes fand im März 2000 im Institut Hartheim statt. Auf Grund des regen Interesses an dem Stück folgten sieben weitere Vorstellungen vor Ort und Gastspiele im Landestheater Linz sowie in Lambach. Pia.E. oder Warum Gartenzwerge rote Mützen tragen: Diese Produktion aus dem Jahr 2003 brachte die Protagonisten unter anderem ins Theater Phoenix nach Linz und ins Kulturgelände Nonntal nach Salzburg. Wir spielen auch Forumtheater: Das Forumtheater... ... eröffnet eine Raum zum kreativen Spiel. ... stellt die Einheit von Denken und Handeln her. ... ist das Modell einer Konfliktlösung mit Leidenschaft. ... geht von der Grundannahme aus, dass die Welt veränderbar ist. ... ist eine gemeinsame Kreation von SchauspielerInnen und Publikum. Laufende Produktion: Motten im Paradies: Ist es ein Zufall, dass Dinge sich wiederholen oder erbt man etwa das Unglück Wonach schaut sie aus, die Liebe Wir fallen hinein, torkeln herum sie entzündet, verzehrt oder verbrennt uns Was brauche ich um glücklich zu sein was tue ich dafür und vor allem, wo liegt die Grenze Wie tief kann ein Mensch sinken und wieso sinkt er nicht allein Ein Stück Liebe, ist das genug Mitwirkende aus Hartheim / freien Theaterszene 2006/2007: Regie: Thomas Hinterberger Co-Regie: Mag.aart Duygu Uzun, Hans Scharinger, Regieassistenz: Angelika Heczendorfer, Bettina Brandtner, Dramaturgie: Birgit Schwamberger, Choreographie: Sandra Hofstötter, Musikalische Leitung: David Wagner, Produktionsleitung: Josef Kasper, Pädagogische Begleitung: Maga. Krystina Banet DarstellerInnen: Gregor Andreykow, Elfriede Berger-Söllinger, Sandra Hofstötter, Roland Sacherer, Hans Scharinger, Heinz Schmitzer, Birgit Schwamberger,Helga Voglhuber, Sandra Weiß, Thomas Wintersteiger, David Wagner, Vorstellungen:
Kartenreservierungen: Tel. 07274/6536 Institut Hartheim
Kontaktadresse:
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