{"id":388,"date":"2010-05-16T18:28:21","date_gmt":"2010-05-16T17:28:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/?page_id=388"},"modified":"2020-03-09T19:18:30","modified_gmt":"2020-03-09T18:18:30","slug":"akm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?page_id=388","title":{"rendered":"AKM \/ Auff\u00fchrungs-Recht"},"content":{"rendered":"<p>Nachfolgende Info sind der AKM \u2013 Homepage entnommen (Stand: 24. J\u00e4nner 2013)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.akm.at\/Service\/Glossar\/letter=G\/\">http:\/\/www.akm.at\/Service\/Glossar\/letter=G\/<\/a><\/p>\n<p><strong>AKM &#8211; Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger, <\/strong>registrierte Genossenschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.akm.at\/Home\/Stadtplan\/?back=\/Home\/Impressum\/\">Baumannstra\u00dfe 10, 1030 Wien<\/a>, Tel:\u00a0050717-0 (Inland); <a href=\"mailto:direktion@akm.at\">direktion@akm.at<\/a><\/p>\n<p><strong>Gesch\u00fctzte Werke<br \/>\n<\/strong>Der urheberrechtliche Schutz eines Werkes entsteht ex lege mit dem Realakt der Schaffung; ein Formalakt wie z.B. eine Anmeldung oder Registrierung ist dazu nicht erforderlich. Der urheberrechtliche Schutz eines Werkes erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers bzw. des letztlebenden Miturhebers. Danach spricht man von freigewordenen, also nicht mehr gesch\u00fctzten Werken.<br \/>\n<strong>Achtung: Auch Bearbeitungen von freigewordenen Werken sind gesch\u00fctzt!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gesetzliche Lizenz<br \/>\n<\/strong>In manchen F\u00e4llen erlaubt der Gesetzgeber unmittelbar aufgrund des Gesetzes (gesetzliche Lizenz) eine Verwertung eines Werkes, d.h. ohne dass der Urheber zustimmen muss (Ausnahmen vom Ausschlie\u00dfungsrecht). In diesen Ausnahmef\u00e4llen stellt der Gesetzgeber das Interesse der Allgemeinheit vor das Interesse des Urhebers. Immerhin billigt er dem Urheber in manchen F\u00e4llen daf\u00fcr einen Verg\u00fctungsanspruch zu. Gesetzliche Lizenzen ohne Verg\u00fctungsanspruch sind besser bekannt als freie Werknutzungen.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Rechte<br \/>\n<\/strong>Die &#8222;gro\u00dfen&#8220; Auff\u00fchrungs- und Senderechte liegen entweder beim Urheber selbst oder- bei verlegten Werken &#8211; beim B\u00fchnenverlag.<br \/>\nZur Abgrenzung zu den &#8222;kleinen&#8220; Rechten, die von der AKM wahrgenommen werden siehe unter &#8222;kleine&#8220; Rechte.<\/p>\n<p><strong>Kleine Rechte<br \/>\n<\/strong>Die AKM nimmt &#8211; mit gewissen Ausnahmen &#8211; &#8222;nur&#8220; die sog. &#8222;kleinen&#8220; Auff\u00fchrungs- und Senderechte wahr. Beim Auff\u00fchrungsrecht versteht man darunter i.w. die &#8222;konzertm\u00e4\u00dfige&#8220; Auff\u00fchrung von Musik- und damit verbundenen Sprachwerken <strong>in Abgrenzung zur b\u00fchnenm\u00e4\u00dfigen Auff\u00fchrung musikdramatischer Werke <\/strong>(z.B. Oper, Operette, Musical). Werden jedoch nur kleinere Teile eines musikdramatischen Werkes b\u00fchnenm\u00e4\u00dfig wiedergegeben, z.B. Arienabend, oder ein b\u00fchnendramatisches Werk konzertant aufgef\u00fchrt, handelt es sich um &#8222;kleines&#8220; Recht. Ebenso handelt es sich bei der Auff\u00fchrung von <strong>Zwischenaktmusik oder Einlagenmusik innerhalb eines B\u00fchnenwerkes um &#8222;kleines&#8220; Recht. <\/strong>Auch bei der \u00f6ffentlichen Wiedergabe eines musikdramatischen Werkes mittels mechanisch-musikalischer Vorrichtungen (also z.B. Tontr\u00e4ger, Radio etc.) ist die Auff\u00fchrungsbewilligung von der AKM einzuholen. Auch f\u00fcr das Senderecht gibt es eine definierte Abgrenzung zwischen &#8222;kleinem&#8220; und &#8222;gro\u00dfen&#8220; Recht.<br \/>\nDie &#8222;gro\u00dfen&#8220; Rechte liegen entweder beim Urheber selbst oder- bei verlegten Werken &#8211; beim B\u00fchnenverlag.<\/p>\n<p>Obgenanntes zum Download: <a href=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/AKM-Kleine-Rechte-Gro\u00dfe-Rechte.pdf\">AKM Kleine Rechte Gro\u00dfe Rechte<\/a><\/p>\n<table style=\"width: 731px; height: 113px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 723px;\">\n<h2 style=\"text-align: left;\">Amateurtheater siehe:<\/h2>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309-Auffuehrungsrecht.pdf\">Auffuehrungsrecht Tantiemen<\/a><\/h3>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Urheberrechtsbeitrag-Dr.-Alfred-Meschnigg-2016.pdf\">Urheberrechtsbeitrag Dr. Alfred Meschnigg 2016<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Detailinfos bis zum Verwertungsrecht von Klingelt\u00f6nen&#8230; :<br \/>\n<cite><a href=\"http:\/\/www.univie.ac.at\/zib\/pdf\/UrhR-EM_Skript.pdf\">www.univie.ac.at\/zib\/pdf\/UrhR-EM_Skript.pdf<\/a> <\/cite><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachfolgende Info sind der AKM \u2013 Homepage entnommen (Stand: 24. 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