{"id":11515,"date":"2018-10-27T22:09:55","date_gmt":"2018-10-27T21:09:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=11515"},"modified":"2018-10-27T22:09:55","modified_gmt":"2018-10-27T21:09:55","slug":"das-perfekte-verbrechen-gibt-es-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=11515","title":{"rendered":"\u201eDas perfekte Verbrechen gibt es nicht &#8230;&#8230;\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gutau1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11514\" src=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gutau1-300x193.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gutau1-300x193.jpg 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gutau1-200x128.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gutau1-768x493.jpg 768w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gutau1.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Hermine Touschek<\/p>\n<p>&#8230;. sagt Kommissar Pilz im Kriminalst\u00fcck <strong><span style=\"color: #ff0000;\">\u201eDie Falle\u201c<\/span><\/strong> (Originaltitel: &#8222;Pi\u00e8ge pour un homme seul&#8220;) von <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Robert Thomas<\/span><\/strong>, das die <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Theaterrunde Gutau<\/span><\/strong> zum Abschluss ihres 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums unter der Regie von <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Brigitte Wolf<\/span><\/strong> auf die B\u00fchne bringt.<\/p>\n<p>Robert Thomas feierte 1960 einen derart durchschlagenden Erfolg, dass er in Frankreich als \u201eder nat\u00fcrliche Sohn von Agatha Christie\u201c gefeiert wurde. Das St\u00fcck hat es bis heute auf \u00fcber 50.000 Vorstellungen in vielen Sprachen und L\u00e4ndern gebracht, darunter allein in Deutschland auf etwa 1.500. Sein n\u00e4chstes St\u00fcck, &#8222;Acht Frauen&#8220; (1962), realisierte einen \u00e4hnlichen Rekord.<\/p>\n<p>Ein abgelegenes Feriendomizil in den Tiroler Alpen: Daniel Korban ist vollkommen verzweifelt. Nach einem Streit ist seine frisch angetraute Ehefrau spurlos verschwunden. Der eingeschaltete Kriminalkommissar erforscht gr\u00fcndlich und bed\u00e4chtig, aber offensichtlich ohne Erfolg. Pl\u00f6tzlich bringt ein freundlicher Geistlicher seine vermeintlich verschollene Ehefrau zur\u00fcck, die laut Daniel gar nicht seine Frau ist, auch wenn sie das dem Kommissar noch so \u00fcberzeugend beweisen kann. Ist sie eine Betr\u00fcgerin oder verliert er langsam den Verstand? Ist eine Verschw\u00f6rung im Gange? Sind sie hinter dem Geld her, das seine verschwundene Frau besitzt? Daniel f\u00fcrchtet langsam um sein Leben. Nichts ist sicher! Zeugen tauchen auf, verschwinden, werden gekauft oder ermordet. Wer l\u00fcgt, wer betr\u00fcgt wen? Eine psychologische Schlacht entbrennt. Viele unerwartete Wendungen und \u00dcberraschungen nehmen den Zuschauer mit auf eine spannende Achterbahnfahrt, deren Ausgang hier nicht erz\u00e4hlt wird.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Brigitte Wolf<\/span><\/strong> inszeniert gekonnt raffiniert, rasant und fr\u00f6hlich &#8230;&#8230;. ganz im Sinne des Autors. Sie begibt sich nicht mit gef\u00e4hrlichen Fremdsprachenakzenten aufs Glatteis. Die Hobby-Detektive im Publikum werden ganz sch\u00f6n gefordert und fiebern der L\u00f6sung des Falls entgegen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">Kathrin Viehb\u00f6ck<\/span> als die wiedergekehrte Ehefrau wirkt resolut und selbstbewusst. Dennoch &#8230; oder vielleicht gerade deswegen &#8230;. traut man ihr alles B\u00f6se zu. <span style=\"color: #0000ff;\">Horst Pr\u00fcckl<\/span> als undurchsichtiger Pater Maximilian ist ruhig und besonnen. Das Zusammenspiel mit seinen vermeintlichen Verb\u00fcndeten funktioniert unbemerkt. <span style=\"color: #0000ff;\">Markus Gringer<\/span> \u00fcberzeugt als gewissenhaft ermittelnder Kommissar, der sich nicht in die Karten schauen l\u00e4sst &#8230;&#8230;.. einf\u00fchlsam und dennoch souver\u00e4n &#8230;.. mit allen Wassern gewaschen. <span style=\"color: #0000ff;\">Manfred Wolf<\/span> als Daniel Korban erweckt im Zuschauer Mitleid und Grauen. Seine Gef\u00fchlsreise durchlebt er am ganzen K\u00f6rper. Ein Nervenb\u00fcndel, das Gefahr l\u00e4uft, \u00fcberzuschnappen. <span style=\"color: #0000ff;\">Edith Krennbauer<\/span> als korrupte Frau Dr. Dobbler best\u00e4tigt ver\u00e4ngstigt alles, was mit Geld zu kaufen ist. Ein \u00fcberaus erheiterndes Durchatmen in diesem Psychothriller beschert <span style=\"color: #0000ff;\">Fritz Renhart<\/span> als obdachloser, umherziehender Maler. Sein Weanerisch mitsamt Weinseligkeit stammt direkt aus Grinzing.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich vom sorgf\u00e4ltig gekn\u00fcpften Spinnennetz einfangen!<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Noch zu sehen am:<\/span><br \/>\n2. u. 3.11. jeweils um 20 Uhr<br \/>\n4.11. um 14.30 Uhr<br \/>\n9., 10., 14., 16., 17.11. jeweils um 20 Uhr<br \/>\n18.11. um 14.30 Uhr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.theater-gutau.at\/\">http:\/\/www.theater-gutau.at\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Hermine Touschek &#8230;. sagt Kommissar Pilz im Kriminalst\u00fcck \u201eDie Falle\u201c (Originaltitel: &#8222;Pi\u00e8ge pour un homme seul&#8220;) von Robert Thomas, das die Theaterrunde Gutau zum Abschluss ihres 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums unter der Regie von Brigitte Wolf auf die B\u00fchne bringt. 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