{"id":14466,"date":"2020-02-20T18:50:49","date_gmt":"2020-02-20T17:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=14466"},"modified":"2020-02-24T19:12:47","modified_gmt":"2020-02-24T18:12:47","slug":"pure-lust-am-theaterleben-mitten-im-wald-oder-komoedie-in-den-semesterferien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=14466","title":{"rendered":"Pure Lust am Theaterleben mitten im Wald oder Kom\u00f6die in den Semesterferien"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fchlbach.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14479\" src=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fchlbach-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fchlbach-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fchlbach-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fchlbach-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/M\u00fchlbach.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Christine Mitterweissacher<\/p>\n<p>Alle zwei Jahre begl\u00fcckt die <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Theatergruppe M\u00fchlbach<\/strong><\/span>, Garsten, ihr Publikum mit einer Produktion in den Semesterferien. Gespielt wird heuer <strong><span style=\"color: #ff0000;\">\u201aIch<\/span> <span style=\"color: #ff0000;\">wei\u00df von nichts\u2019<\/span><\/strong>, ein St\u00fcck des Schweizer Autors <span style=\"color: #ff0000;\">Dani von Wattenwyl<\/span>.<\/p>\n<p>Regisseurin <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Christa Sch\u00f6rkhuber<\/span><\/strong> geleitet ihr ausschlie\u00dflich aus M\u00fchlbach stammendes Team behutsam durch die Produktion. Nach dem Ausfall eines Darstellers selbst als Kommissarin Betty Polster auf der B\u00fchne, beeindruckt sie mit schrulligem Auftreten und gro\u00dfartiger Mimik. Besonders witzig ist ihr imagin\u00e4rer Hund, der gleich zu Beginn fast den entf\u00fchrten Minister Fry erschn\u00fcffelt. Markus Hinterplattner (<span style=\"color: #0000ff;\">Leo Lustenberger<\/span>) und Martin Aigner (<span style=\"color: #0000ff;\">Valentin Helfer<\/span>) mimen zwei Staatsanw\u00e4lte, die nach einer durchzechten Nacht mit Filmriss in Leos Wohnung von ihrem Entf\u00fchrungsopfer an der Innent\u00fcre der Putzkammer h\u00e4ngend \u00fcberrascht werden. Dem nicht genug, kommt Leos Ehefrau, <span style=\"color: #0000ff;\">Martina Sch\u00f6rkhuber<\/span>, fr\u00fcher aus Ibiza nach Hause. Eine l\u00e4stige Reporterin, <span style=\"color: #0000ff;\">Lydia Schimpelsberger<\/span>, rumpelt immer wieder wie ein Bumerang \u00fcber den Garten ins Haus. Zum Dr\u00fcberstreuen versch\u00e4rfen die zwei Russinnen aus dem Nachtclub, <span style=\"color: #0000ff;\">Sarah<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">Kepl<\/span> und <span style=\"color: #0000ff;\">Andrea Bramberger<\/span>, die Situation und treiben die offene Zeche ein. Es entwickelt sich ein Verwirrspiel um Oskar, der sich gerne entf\u00fchren und verstecken l\u00e4sst. So kann er wenigstens f\u00fcr einen Tag der \u00d6ffentlichkeit und seiner Frau entfliehen. Aber, weil niemand von nichts wei\u00df, geht am Ende alles gut aus.<\/p>\n<p>Vor allem geht alles gut aus, weil die M\u00fchlbacher die pure Lust am Theaterleben sp\u00fcren machen. Die alte Volksschule im charmanten Ort hinter dem Wald ist nicht nur der Mittelpunkt der lernenden Jugend, dort wird auch mithilfe einer genialen Konstruktion Theater gespielt. Die ganze B\u00fchne ist auf R\u00e4dern und wird nach Gebrauch und wenn zwischen den Proben unterrichtet wird, einfach verschoben. So gehen Klassenzimmer und B\u00fchne ineinander. Deshalb wird ausschlie\u00dflich in den Semesterferien fast t\u00e4glich zwischen Basteleien, Schulm\u00f6beln und Stiften gespielt.<\/p>\n<p>Sowohl auf als auch vor der B\u00fchne, bei den Zuschauer\/innen und Helfer\/innen, ist diese Lust zu sp\u00fcren. Der Abend ist ein Ereignis mit spezieller Atmosph\u00e4re, alle scheinen mitzuhelfen. Da verschwinden die kleinen schweizerischen L\u00e4ngen des St\u00fccks oder auch die gelegentliche ober\u00f6sterreichische Sprachf\u00e4rbung von der Bildfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Das Publikum wird belohnt mit der \u00fcberspringenden Begeisterung und einem freudigen unterhaltsamen Theaterabend, auch in zwei Jahren wieder.<\/p>\n<p>Noch zu sehen am:<\/p>\n<p>Freitag,\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 21. Februar\u00a0\u00a019.30h<br \/>\nSamstag,\u00a0 22. Februar\u00a0\u00a019.30h<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/theater-muehlbach.at\">https:\/\/theater-muehlbach.at<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Christine Mitterweissacher Alle zwei Jahre begl\u00fcckt die Theatergruppe M\u00fchlbach, Garsten, ihr Publikum mit einer Produktion in den Semesterferien. 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