{"id":16138,"date":"2022-07-24T00:32:24","date_gmt":"2022-07-23T23:32:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=16138"},"modified":"2022-07-24T00:34:04","modified_gmt":"2022-07-23T23:34:04","slug":"niemand-ist-der-der-er-zu-sein-scheint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=16138","title":{"rendered":"Niemand ist der, der er zu sein scheint"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Mausefalle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16137\" src=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Mausefalle-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Mausefalle-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Mausefalle-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Mausefalle-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Mausefalle.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. Hermine Touschek<\/p>\n<p>Die <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Grenzlandb\u00fchne Leopoldschlag<\/span><\/strong> hat sich \u00fcber die Jahre ihres Bestehens (seit 1998) einen gesch\u00e4tzten, verdienten Namen weit \u00fcber die Grenzen des M\u00fchlviertels hinaus gemacht. Nach der langen &#8230; f\u00fcr alle Theaterbegeisterten &#8230; schlimmen Corona-Zeit, pr\u00e4sentiert sich die Grenzlandb\u00fchne wieder im Rahmen der <strong><span style=\"color: #ff0000;\">\u201eSommertheatertage\u201c<\/span><\/strong> mit ihrer neuen Produktion. Dieses Mal <strong><span style=\"color: #ff0000;\">\u201eDie Mausefalle\u201c<\/span><\/strong> von Agatha Christie \u2013 die Mutter aller Krimist\u00fccke &#8211; unter der Regie von <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Daniel Pascal<\/span><\/strong>.<\/p>\n<p>\u201eDie Mausefalle\u201c (Originaltitel \u201eThe Mousetrap\u201c) wird seit 1952 &#8211; nur mit Unterbrechung durch die Covid-Pandemie &#8211; t\u00e4glich im Londoner West End aufgef\u00fchrt und ist damit das am l\u00e4ngsten ununterbrochen aufgef\u00fchrte Theaterst\u00fcck.<\/p>\n<p>Mollie (<span style=\"color: #0000ff;\">Andrea Gratz<\/span>l) und Giles Ralston (<span style=\"color: #0000ff;\">Markus Birngruber<\/span>) erwarten zur Er\u00f6ffnung ihrer Pension ihre ersten G\u00e4ste. Ein etwas sonderlich anmutender Architekturstudent Christopher Wren (<span style=\"color: #0000ff;\">Dominik Chalupar<\/span>), die herbe Miss Casewell (<span style=\"color: #0000ff;\">Bianca Hoffelner<\/span>), die n\u00f6rgelnde Mrs. Boyle (<span style=\"color: #0000ff;\">Elisabeth Neulinger<\/span>) und der ehemalige Offizier Major Metcalf (<span style=\"color: #0000ff;\">Wolfgang Aistleitner<\/span>) beziehen ihre Zimmer. Weil sein Wagen im Schnee stecken geblieben ist, muss auch der etwas zwielichtige Mr. Paravicini (<span style=\"color: #0000ff;\">Martin Oberngruber<\/span>) in der Pension Quartier beziehen. Mittlerweile sind die Stra\u00dfen unpassierbar, die Telefonleitung zusammengebrochen und alle von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. Inspektor Trotter (<span style=\"color: #0000ff;\">Phillipp Bergsmann<\/span>) schl\u00e4gt sich auf Schiern zur Herberge durch. Er ist mit der Aufkl\u00e4rung eines Mordes in London betraut und hat sichere Hinweise, dass sich der T\u00e4ter hier befinden muss. Bei der Ermordeten wurde ein Notizbuch mit der Adresse der Pension gefunden und ein Zettel mit dem Hinweis: \u201eDas war die Erste&#8220;. Geheimnisvoll erscheinen auch die Notentakte des Kinderliedes \u201e3 blinde M\u00e4use\u201c zu sein.<br \/>\nInnerhalb weniger Stunden f\u00e4llt Mrs. Boyle einem weiteren Mord zum Opfer. <span style=\"color: #0000ff;\">Elisabeth Neulinger<\/span> verk\u00f6rpert den ungenie\u00dfbaren Gouvernantentyp so \u00fcberzeugend, dass man fast froh ist, dass sie um die Ecke gebracht wurde.<br \/>\nDer Inspektor arbeitet hartn\u00e4ckig heraus, dass alle etwas zu verbergen haben. Man beginnt einander zu bespitzeln und in gegenseitigem Misstrauen zu verd\u00e4chtigen. <span style=\"color: #0000ff;\">Dominik Chalupar<\/span> spielt einen herrlich neurotischen Mr. Wren, der sehr schnell zum M\u00f6rderfavoriten auserkoren wird. Aber so leicht macht es einem Agatha Christie nicht. Es gibt viele verzwickte Handlungsstr\u00e4nge, die den Zuschauer immer wieder auf eine falsche F\u00e4hrte locken.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">Daniel Pascal<\/span> hat die Mausefalle im Stile eines klassischen Kammerst\u00fccks inszeniert. Das B\u00fchnenbild ist in einem geschmackvoll-englischen Stil gehalten. Dass alle irgendwie verd\u00e4chtig sind, wird mit Lust und Geschick von den Akteuren herausgespielt. Eine tolle Leistung dahingehend sehen die Zuschauer auch von <span style=\"color: #0000ff;\">Wolfgang Aistleitner<\/span> als Major Metcalf. Einen dienstbeflissenen, eifrigen Inspektor zeigt uns <span style=\"color: #0000ff;\">Philipp Bergsmann<\/span>, der mit seinem selbstsicheren Auftreten den M\u00f6rder zu entlarven sucht.<\/p>\n<p>Jeder, der sich das St\u00fcck ansieht, legt quasi ein Gel\u00fcbde ab, dass er nicht verraten darf, wer der M\u00f6rder ist. So werde ich es nat\u00fcrlich auch halten.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich die Aufl\u00f6sung des Falls nicht entgehen. Sie werden mit sichtlichem Spielvergn\u00fcgen der Akteure und Akteurinnen belohnt.<\/p>\n<p>Noch zu sehen am:<br \/>\n28., 29. u. 30. Juli jeweils um 19.30 Uhr<br \/>\nam 24. Juli um 15 Uhr<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.grenzlandbuehne.at\">https:\/\/www.grenzlandbuehne.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. 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