{"id":19647,"date":"2024-11-24T14:54:59","date_gmt":"2024-11-24T13:54:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=19647"},"modified":"2024-11-24T14:57:55","modified_gmt":"2024-11-24T13:57:55","slug":"nein-doch-oh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=19647","title":{"rendered":"\u201eNein\u201c &#8211; \u201eDoch!\u201c &#8211; \u201eOh!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Sellawie2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19646\" src=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Sellawie2-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Sellawie2-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Sellawie2-200x124.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Sellawie2.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rezension: Christian Hanna; Foto: Theater Sellawie &#8230;&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>Ohne diesen ber\u00fchmten Kurzdialog kann man nat\u00fcrlich nicht das St\u00fcck spielen, in dessen Verfilmung Louis de Fun\u00e8s ihn ber\u00fchmt machte.<\/p>\n<p>Und so macht es nat\u00fcrlich auch das <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Theater Sellawie<\/strong><\/span> im Kellergew\u00f6lbe des Schlosses Ennsegg. <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Der Pavillon<\/strong><\/span><em> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>\u201eHasch mich, ich bin der M\u00f6rder\u201c<\/strong><\/span><\/em> ist der Titel der wunderbaren Kriminalkom\u00f6die des geb\u00fcrtigen Australiers <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Alec<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">Coppel<\/span><\/strong>, die hier in der wirklich turbulenten Inszenierung von <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Thomas<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">Zimmermann<\/span><\/strong> gespielt wird.<\/p>\n<p>Inhaltlich gesehen ist der Text absolut genretypisch. Elliott Nash, von Beruf Autor f\u00fcr Film und Fernsehen, wird erpresst. Nat\u00fcrlich m\u00f6chte er dem Erpresser eine Falle stellen, so sein Problem ein f\u00fcr alle Mal beseitigen. Da seine Frau einen Gartenpavillon bestellt hat, h\u00e4lt Elliott das f\u00fcr die Gelegenheit: In der Betonbodenplatte ist die Leiche sicher gut aufgehoben. Doch \u201esein\u201c Erpresser, erf\u00e4hrt er von der Polizei, wurde in dessen Haus erschossen. Wer liegt denn nun wirklich in seinem Garten?<\/p>\n<p>Die zweite unausweichliche Assoziation schon nach wenigen Minuten des Theatergenusses ist Woody Allen. <span style=\"color: #0000ff;\">Thomas Wimmer<\/span> als Elliott Nash hat sich in ihm wohl ein Vorbild genommen. Nerv\u00f6s, hektisch, neurotisch ist er die ganze Zeit auf 180. Das ist ja beim Zuschauen schon anstrengend! <span style=\"color: #0000ff;\">Barbara Wimmer<\/span> als seine Frau Nell, Schauspielerin, ist der ruhende Pol im Haus. Trotz ihrer Berufst\u00e4tigkeit ist sie seine St\u00fctze, beinahe schon sanfte, geduldige Therapeutin. Da braucht es schon viel, dass sie auch einmal aufdreht. Dass sie ihren Liebsten nicht immer versteht, wird deutlich. Aber man muss nicht immer alles verstehen \u2013 lieben gen\u00fcgt. <span style=\"color: #0000ff;\">Gerhard Sch\u00fcrausz<\/span> gibt den Nachbarn Harlow Edison, einen Staatsanwalt, der gern bei Elliott vorbeischaut, seine Marotten bel\u00e4chelt, aber loyal ist und ihn zu sch\u00fctzen versucht. <span style=\"color: #0000ff;\">Miriam Lintner<\/span> ist das in diesem Haushalt dauer\u00fcberforderte Dienstm\u00e4dchen \u2013 gegen ihren wiehernden Lacher ist eine Sirene ein Lercherlschaas. <span style=\"color: #0000ff;\">Viktoria Rauchenberger<\/span> schneit als Maklerin Mrs. Chandler immer wieder herein und kann nicht verstehen, warum Mr. Nash, der fr\u00fcher so verkaufsbereit war, nun trotz ihrer bezirzenden Bem\u00fchungen auf einmal nicht mehr verkaufen will \u2013 sie hat das Haus den MacGruders (<span style=\"color: #0000ff;\">Hannes Mitter<\/span> sehr bem\u00fcht um <span style=\"color: #0000ff;\">Denise Ebner<\/span> als seine schnapsdrosselige Frau) schon versprochen. <span style=\"color: #0000ff;\">Michael Ga\u00dfner, Katharina Lintner, Sabine Wimmer und Anna Mitis<\/span> machen in kleinen Gangster- und Polizistinnenrollen das Chaos komplett.<\/p>\n<p>Unpassend fand ich die Musikauswahl im Finale, aber ein gro\u00dfes Kompliment geb\u00fchrt\u00a0 dem Ausstattungsteam f\u00fcr den wunderbar schr\u00e4gen 70er Jahre \u2013 Look, der konsequent durchgezogen wurde, und den Pavillon auf der Terrasse im Hintergrund, der mit seinem zunehmenden Schiefstand den psychischen Zustand des Hauptdarstellers anzeigte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension: Christian Hanna; Foto: Theater Sellawie &#8230;&#8230;&#8230;. 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