{"id":20441,"date":"2025-04-17T18:36:16","date_gmt":"2025-04-17T17:36:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=20441"},"modified":"2025-04-17T18:36:16","modified_gmt":"2025-04-17T17:36:16","slug":"otello-darf-nicht-platzen-und-in-timelkam-ist-er-weit-weg-davon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=20441","title":{"rendered":"Otello darf nicht platzen \u2013 und in Timelkam ist er weit weg davon!"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Otello.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-20440\" src=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Otello-300x208.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Otello-300x208.png 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Otello-200x138.png 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Otello.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>Rezension von Christian Maier &#8230; Foto: sjb &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">Ken Ludwigs<\/span> Theaterkom\u00f6die<span style=\"color: #ff0000;\"> <em>\u201eOtello darf nicht platzen\u201c<\/em><\/span> ist ein wahres Feuerwerk an Humor, Verwechslungen und herrlichen Missverst\u00e4ndnissen. Sie entf\u00fchrt das Publikum in eine chaotische Nacht im Hintergrund eines renommierten, aber finanziell angeschlagenen Opernhauses, in dem der weltber\u00fchmte Tenor Tito Merelli aus Italien auftreten soll \u2013 jedoch nicht ganz in der Weise, wie es erwartet wird. Mit einer meisterhaften Kombination aus Slapstick, cleverem Wortwitz und einer Serie absurder Ereignisse macht die <strong><span style=\"color: #ff0000;\">St. Josefs-B\u00fchne Timelkam<\/span><\/strong> das St\u00fcck zu einem unvergesslichen Erlebnis.<\/p>\n<p>Die Handlung spielt in der luxuri\u00f6sen Suite des Hotel Schofield (B\u00fchnenbild <span style=\"color: #0000ff;\">Alois Hangler<\/span>) und dreht sich um die bevorstehende Auff\u00fchrung des ber\u00fchmten Operns\u00e4ngers Tito Merelli in der Oper von Cleveland. Was als hochkar\u00e4tige Gala-Auff\u00fchrung beginnen soll, entwickelt sich schnell zu einem humorvollen Desaster: Der Tenor wird nach einem kleinen Missgeschick f\u00fcr tot gehalten und soll durch Max, den begabten Assistenten des Operndirektors ersetzt werden \u2013 wobei sich unz\u00e4hlige Missverst\u00e4ndnisse und Verwicklungen auftun. Inmitten zahlreicher Komplikationen wie Verwechslungen, unerw\u00fcnschten romantischen Ann\u00e4herungen und einem verwirrten Operndirektor entwickelt sich die Geschichte zu einer unaufhaltsamen Kette von Irrt\u00fcmern und aberwitzigen Momenten. Es fliegen die Worte, es knallen die T\u00fcren und sogar die Weinflaschen beginnen zu h\u00fcpfen. Als dann der tot geglaubte Opernstar erst verschwindet und nach der glamour\u00f6sen Auff\u00fchrung in amour\u00f6se N\u00f6te ger\u00e4t, ist das Chaos perfekt.<\/p>\n<p>Die wahre St\u00e4rke dieser Auff\u00fchrung liegt in der grandiosen Leistung des gesamten Ensembles. <span style=\"color: #0000ff;\">Andreas<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">Krautschneider<\/span> gibt einen mond\u00e4nen Tito Merelli mit \u00e4u\u00dferst gelungenem Akzent. <span style=\"color: #0000ff;\">Magdalena Doppler<\/span> steht ihm um nichts nach und verk\u00f6rpert mehr als glaubhaft die eifers\u00fcchtige und temperamentvolle Ehefrau Maria. <span style=\"color: #0000ff;\">Bernhard Harringer<\/span> \u00fcberzeugt als Max, die rechte Hand von Operndirektor Henry Saunders (<span style=\"color: #0000ff;\">Gottfried Zwielehner<\/span>) mit perfektem Mix aus Wut und Verzweiflung).<br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\">Rebecca Binder<\/span> ist als Maggie Saunders ebenso hinter \u201eLo Stupendo\u201c her, wie <span style=\"color: #0000ff;\">Evelyn Lehner<\/span> als Operns\u00e4ngerin Diana und <span style=\"color: #0000ff;\">Gabi Schlager<\/span> als Opernvorsitzende Julia. Alle drei in ihrer eigenen gro\u00dfartigen Darstellung bestens besetzt. Und auch die kleine Rolle des autogrammjagenden Hotelpagen wird von <span style=\"color: #0000ff;\">Tobias Habring<\/span> mit gro\u00dfer Authentizit\u00e4t gegeben. In einem sehr originellen Nebenpart f\u00fchrt <span style=\"color: #0000ff;\">Lukas<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">Gr\u00fcnbacher<\/span> als hiesiger Radiosprecher durchs Programm.<\/p>\n<p>Die vom Regie-Duo <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Lotte Bachmann<\/span><\/strong> und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Gabi P\u00f6lking<\/span><\/strong> temporeich inszenierte Kom\u00f6die lebt nicht nur vom brillanten Wortwitz und den Pointen, sondern auch von der perfekten Chemie zwischen den Schauspielern. Ken Ludwigs Humor, der auf Wortwitz, Slapstick und feinster Situationskomik basiert, wird hier meisterhaft von einem hervorragenden Ensemble umgesetzt. Die DarstellerInnen liefern allesamt gro\u00dfartige Leistungen ab und schaffen es, das Chaos der Handlung mit einer Leichtigkeit und Pr\u00e4zision auf die B\u00fchne zu bringen, so dass sich der Theaterabend garantiert ins Ged\u00e4chtnis einpr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension von Christian Maier &#8230; Foto: sjb &#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Ken Ludwigs Theaterkom\u00f6die \u201eOtello darf nicht platzen\u201c ist ein wahres Feuerwerk an Humor, Verwechslungen und herrlichen Missverst\u00e4ndnissen. 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