{"id":22045,"date":"2026-03-31T22:17:46","date_gmt":"2026-03-31T21:17:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=22045"},"modified":"2026-03-31T22:19:04","modified_gmt":"2026-03-31T21:19:04","slug":"wenn-der-meister-zum-guru-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=22045","title":{"rendered":"Wenn der Meister zum Guru wird\u2026"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Guru.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-22044\" src=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Guru-300x159.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Guru-300x159.png 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Guru-200x106.png 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Guru-768x407.png 768w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Guru.png 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rezension und Foto: Christian Maier &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.\u2026 und die Werkstatt zur Erleuchtungszone.<\/p>\n<p>Mit<span style=\"color: #ff0000;\"> <em>\u201eEin Guru f\u00fcr Do-Ping\u201c<\/em><\/span> schuf Autor <span style=\"color: #ff0000;\">Andreas Weninger<\/span> eine Kom\u00f6die, die den Alltag eines Kfz-Betriebs mit esoterischen H\u00f6henfl\u00fcgen kollidieren l\u00e4sst. Das Ergebnis ist ein St\u00fcck, das vor allem auf herrlich skurrile Figuren und pointenreiche Dialoge setzt. Die<span style=\"color: #ff0000;\"> <strong>Theatergruppe Samarein<\/strong><\/span> verwandelte das Ganze in einen \u00e4u\u00dferst am\u00fcsanten und abwechslungsreichen Abend.<\/p>\n<p>Was als ganz normaler Samstag in der Werkstatt von KFZ-Meister G\u00fcnther Kolbinger beginnt, entwickelt sich in Windeseile zu einem herrlich chaotischen Abenteuer. G\u00fcnther (<span style=\"color: #0000ff;\">Patrick Weiringer<\/span>), eigentlich ein bodenst\u00e4ndiger und gutm\u00fctiger Typ, hat sein Leben gut im Griff: Der Betrieb l\u00e4uft, Tochter Sandra (Christina Hackl) macht ihn stolz, und gemeinsam mit Ehefrau Resi (<span style=\"color: #0000ff;\">Melanie P\u00f6pl<\/span>) schmei\u00dft er souver\u00e4n seine Werkstatt. Alles scheint in bester Ordnung. Doch dann kippt die Idylle \u2014 und zwar gr\u00fcndlich.<\/p>\n<p>G\u00fcnters Schw\u00e4gerin Erni (<span style=\"color: #0000ff;\">Margit Sch\u00f6berl<\/span>) reist eine Woche zu fr\u00fch an und bringt mit ihrer herrischen Art den Alltag geh\u00f6rig durcheinander. Sie mischt sich ein, kommentiert alles und sorgt daf\u00fcr, dass die ohnehin fragile Ruhe endg\u00fcltig dahin ist.<\/p>\n<p>Wie aus dem Nichts erscheinen die beiden mysteri\u00f6sen Gestalten Y-Tong und Li-Ba-Fui (<span style=\"color: #0000ff;\">Peter Weissenb\u00f6ck<\/span> und <span style=\"color: #0000ff;\">Marcus Fattinger<\/span>) aus dem fernen Do-Ping \u00a0und sind felsenfest davon \u00fcberzeugt, in G\u00fcnther den Erleuchteten und n\u00e4chsten Herrscher gefunden zu haben. Mit dieser \u00dcberzeugung legen sie eine derart \u00fcberschw\u00e4ngliche wie herrlich absurde Verehrung an den Tag, dass das beschauliche Dorfleben im Nu Kopf steht. Lediglich der Lehrling Roland (<span style=\"color: #0000ff;\">Max Wimmer<\/span>) versucht verzweifelt, den Betrieb am Laufen zu halten, und w\u00e4chst dabei \u00fcber sich hinaus.<\/p>\n<p>Mit seiner Begeisterung f\u00fcr \u201eGrill-Meditationen\u201c und \u201eerhabene Bier-Zeremonien\u201c wird G\u00fcnthers Verwandlung zum Guru immer grotesker \u2014 und gleichzeitig \u00e4u\u00dferst komisch. Die Kirche in Person von Gemeindeschwester Dorothea Engel (<span style=\"color: #0000ff;\">Anna Paulusberger<\/span>) wittert einen Skandal. Die Sektenbeauftragte Dr. Gerlinde Stopfkuchen (<span style=\"color: #0000ff;\">Doris Oberleitner<\/span>) wird misstrauisch, und der ganze Ort ger\u00e4t in Aufruhr. Sp\u00e4testens als G\u00fcnthers Auto vom Rocker Michael (<span style=\"color: #0000ff;\">Christian Grein\u00f6cker<\/span>) in Budapest geschrottet wird, ist klar: Das Chaos ist perfekt.<\/p>\n<p>Doch als letztendlich Ernis l\u00e4ngst verloren geglaubte Jugendliebe Franz Schwellnuss (<span style=\"color: #0000ff;\">Harald Sch\u00f6berl<\/span>) aus Do-Ping zur\u00fcckkehrt, wo er die vergangenen Jahre bei den M\u00f6nchen verbrachte, l\u00f6st sich alles in Wohlgefallen auf.<\/p>\n<p>Unter der <strong>Regie <\/strong>von<span style=\"color: #0000ff;\"><strong> Alois Hintersteininger<\/strong><\/span> werfen sich die Darstellerinnen und Darsteller so richtig ins Zeug und gl\u00e4nzen durch sp\u00fcrbare Spielfreude. Jeder einzelne bringt eine wunderbare Mischung aus Energie, Humor und Herz auf die B\u00fchne, was die insgesamt schon sehr lustige Handlung noch lebendiger und unterhaltsamer macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension und Foto: Christian Maier &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.\u2026 und die Werkstatt zur Erleuchtungszone. Mit \u201eEin Guru f\u00fcr Do-Ping\u201c schuf Autor Andreas Weninger eine Kom\u00f6die, die den Alltag eines Kfz-Betriebs mit esoterischen H\u00f6henfl\u00fcgen kollidieren l\u00e4sst. Das Ergebnis ist ein St\u00fcck, das vor allem auf herrlich skurrile Figuren und pointenreiche Dialoge setzt. 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