{"id":5313,"date":"2015-01-26T16:39:53","date_gmt":"2015-01-26T15:39:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/?p=5313"},"modified":"2015-01-26T16:42:09","modified_gmt":"2015-01-26T15:42:09","slug":"adelheid-und-ihre-boxer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=5313","title":{"rendered":"Adelheid und ihre Boxer"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Meisterboxer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5312\" src=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Meisterboxer-300x169.jpg\" alt=\"Meisterboxer\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Meisterboxer-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Meisterboxer-200x113.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Meisterboxer.jpg 1024w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Meisterboxer-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. Christian Hanna<\/p>\n<p>Der beliebte dreiaktige Schwank <span style=\"color: #ff0000;\">&#8222;<strong>Der Meisterboxer&#8220;<\/strong><\/span> von <strong>Otto Schwartz<\/strong> und <strong>Carl Mathern<\/strong>, eine dieser charmant \u2013 harmlosen, leicht verstaubten sowie absolut jugend-freien Kom\u00f6dien der Zwischenkriegszeit ist derzeit im <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Stadttheater Bad Hall<\/span><\/strong> in einer Produktion der dortigen <span style=\"color: #ff0000;\">&#8222;<strong>Tassilo-B\u00fchne&#8220;<\/strong><\/span> zu sehen \u2013 bei enormem Publikumsandrang. Kein Wunder, handelt es sich bei der Inszenierung von <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Felix Hafergut<\/span><\/strong> ganz einfach um die beste, in der ich ein derartiges St\u00fcck im Amateurbereich gesehen habe \u2013 liebensw\u00fcrdig, etwa in der Entstehungszeit angesiedelt, ein bisschen hinterfotzig, mit einem stupenden Timing \u2013 erst gem\u00e4chlich, dann mit blitzschnell zuschnappenden Pointen.<\/p>\n<p>Dabei beginnt alles nur mit einer kleinen, aber unerl\u00e4sslichen L\u00fcge: Der Marmeladenfabrikant Friedrich Breitenbach, von seiner Frau Adelheid auf Gr\u00fcnkern, R\u00fcben, Salat und sonstiges Gr\u00fcnzeug reduziert, gibt vor, mit seinem Teilhaber zum Boxtraining zu gehen. Da ein Namensvetter in diesem Sport Furore macht, nimmt er dessen durch die Lokalzeitung verbreiteten Ruhm auf sich und verlegt seine \u2013nun ja- Fresstrainings in die Orte, in denen der ihm unbekannte Kollege boxt. Das geht solange gut, bis ein Kampf in seiner Stadt angek\u00fcndigt wird. Seine in einen feschen, sportlichen jungen Mann verliebte Tochter, die temperamentvolle T\u00e4nzerin Coletta Corlani und seine Adelheid, die es nun mit drei Boxern zu tun kriegt und sofort die Scheidung will, machen ihm das Leben zusehends schwerer .<\/p>\n<p>Nicht nur der Regisseur, auch seine DarstellerInnen laufen zu H\u00f6chstform auf. Wie geschmiertes Zusammenspiel, beste Verst\u00e4ndlichkeit bis in den Rang und augenzwinkernder Einsatz der Souffleuse (na klar geh\u00f6rt die auch dazu!) bereiten dem vollen Haus ungetr\u00fcbtes Vergn\u00fcgen. <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Ingrid Latschenberger-Ehrig<\/span><\/strong> und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Hans Scheidleder<\/span><\/strong> als Ehepaar Breitenbach lassen mit ihrem routiniert \u2013 engagierten Spiel kein Auge trocken. <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Sabine Petschl<\/span><\/strong> als deren Backfisch \u2013 Tochter (ja, hier passt dieses altmodische Wort), bringt ausgerechnet den Echten ins Haus \u2013 <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Alexander Gmainer<\/span><\/strong> als sympathischer Naturbursch, der trotz seiner vielen Box \u2013 Siege nicht \u00fcberheblich ist. <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Daniel Reiter<\/span><\/strong> ist der scheinheilige Studentensohn, der sich vor seiner \u00fcberaus feurigen Geliebten \u2013 grandios <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Christine Mitterweissacher<\/span><\/strong> als italienische Heimsuchung Coletta Corolani \u2013 am liebsten hinter Mamas Rockzipfel verstecken m\u00f6chte. Zum Dr\u00fcberstreuen sorgen die Wipperlings auch noch f\u00fcr Verwirrung: <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Ursula H\u00f6lzl<\/span><\/strong> als resolute Amalie, die ihren Tobias auch auf die gesunde Schiene bringen will, worauf der nat\u00fcrlich auch zum \u201eSportsfreund\u201c wird \u2013 wunderbar unterm Schlapfen <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Bernhard Ruf<\/span><\/strong>, wohl der beste Schauspieler unter \u00d6sterreichs B\u00fcrgermeistern (auf der B\u00fchne nat\u00fcrlich). <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Regisseur Hafergut<\/span><\/strong> gibt den verschmitzten Kompagnon Hugo Hecht, der bei der Entwirrung des Knotens eher ins Schwitzen ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Noch zu sehen am: 30. u. 31. J\u00e4nner jeweils um 19.30 Uhr\u00a0 im Stadttheater Bad Hall<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. 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