{"id":7197,"date":"2016-08-28T15:08:27","date_gmt":"2016-08-28T14:08:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/?p=7197"},"modified":"2016-08-28T18:40:57","modified_gmt":"2016-08-28T17:40:57","slug":"hin-und-her-abgeschoben-zwischen-zwei-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/?p=7197","title":{"rendered":"&#8222;Hin und Her&#8220; \u2013 Abgeschoben zwischen zwei Grenzen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7194\" src=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath1-300x200.jpg\" alt=\"Horvath1\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath1-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath1-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath1.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. Hermine Touschek<\/p>\n<p>Die <strong><span style=\"color: #ff0000;\">B\u00fchne Ottensheim<\/span><\/strong> hat sich heuer einen eher ungew\u00f6hnlichen Schauplatz f\u00fcr ihr diesj\u00e4hriges Theaterpojekt ausgesucht: die ehemalige Stra\u00dfenmeisterei in Ottensheim, wo derzeit Fl\u00fcchtlinge untergebracht sind. Hier hatte <strong><span style=\"color: #0000ff;\">\u201eHin und Her\u201c von \u00d6d\u00f6n Horv\u00e1th<\/span><\/strong> unter der Regie von <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Peter Habringer<\/span><\/strong> am 25. August Premiere.<\/p>\n<p>Der Autor selbst bezeichnet sein St\u00fcck als \u201ePosse in zwei Teilen\u201c und beschreibt darin die Geschichte von Ferdinand Havlicek, einem \u201eamtlichen Fall\u201c, einem Niemand: aus dem einen Land wurde er ausgewiesen, in das andere, das seine Heimat ist, darf er nicht hinein, weil seine Staatsb\u00fcrgerschaft abgelaufen ist. Nun pendelt er auf der Br\u00fccke, die beide L\u00e4nder verbindet, hin und her. An beiden Enden sitzen pflichtbewusste Grenzorgane. Ehe er sich versieht, ist er in seiner heimatlosen Existenz tief verstrickt in politische Machenschaften, illegale Schmugglergesch\u00e4fte und heimliche Liebesgeschichten.<\/p>\n<p>Als \u00d6d\u00f6n von Horv\u00e1th 1934 das St\u00fcck &#8222;Hin und Her&#8220; schrieb, war Europa gerade im Begriff sich in eine Todeszone zu verwandeln und Millionen Menschen hatten nur ein Ziel: \u00dcber Landesgrenzen zu gelangen. Die Kom\u00f6die ist ein autobiografisches Werk. Horv\u00e1th wurde in Ungarn geboren, lebte in Deutschland und floh 1933 vor dem NS-Regime, sodass auch er in der Heimat seine Staatsangeh\u00f6rigkeit erneuern musste. Die Urauff\u00fchrung fand 1934 in Z\u00fcrich statt. In Deutschland wurde \u201eHin und Her\u201c erstmals 1965 aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite versieht der Grenzbeamte Szamek (<strong><span style=\"color: #0000ff;\">Franz Lehner<\/span><\/strong>), seinen Dienst. Er klammert sich rigoros an die Gesetze, wenn er schon sein Privatleben \u2013 mit zu viel Alkohol und als Witwer mit Tochter &#8211; nicht auf die Reihe kriegt. <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Franz Lehner<\/span> <\/strong>spielt glaubhaft eine der typischen Horv\u00e1th-Figuren: schlicht gestrickt und egoistisch, beruft er sich in seiner Herzlosigkeit brav auf seine Funktion \u2013 entlarvt sich aber durch sein Gerede. Das T\u00f6chterlein (<strong><span style=\"color: #0000ff;\">Nadine Reitermayr<\/span><\/strong>) liebt ausgerechnet den Grenzbeamten Konstantin (<strong><span style=\"color: #0000ff;\">Herwig Kolar<\/span><\/strong>) des Nachbarstaates, die direkte Konkurrenz also. <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Nadine Reitermayr<\/span> <\/strong>wechselt gekonnt zwischen selbstbewu\u00dftem Aufbegehren und resignierendem Unterwerfen. Leztendlich sucht sie ihre Probleme mit dem Vater aus der Welt zu schaffen, indem sie sich von der Abh\u00e4ngigkeit von ihm in die Abh\u00e4ngigkeit von einem Ehemann begeben will.<\/p>\n<p>Konstantin ist freundlich, aber stets korrekt: \u201eF\u00fcr Sie bin ich nur das Grenzorgan und kein Mensch!\u201c Frau Hanusch (<strong><span style=\"color: #0000ff;\">Edith Kaiser<\/span><\/strong>), steht kurz vor dem Konkurs, und biedert sich sehr sympathisch dem ausgesto\u00dfenen Havlicek an, denn \u201ein Mann ist schon etwas Notwendiges, wenn er auch nur repr\u00e4sentiert.\u201c<\/p>\n<p>Mrschitzja (<strong><span style=\"color: #0000ff;\">Rudi Graf<\/span><\/strong>), ist ein pflichtbewusster Gendarm. Das Zusammenspiel von <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Lehner<\/span><\/strong> und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Graf<\/span><\/strong> funktioniert wunderbar, und besonders die komisch und zugleich trostlose Saufszene bleibt in Erinnerung.<\/p>\n<p>Ferdinand Havlicek (<strong><span style=\"color: #0000ff;\">Werner Elsnig<\/span><\/strong>) ist verloren zwischen den Grenzen und zwischen dem, was um ihn herum passiert. Havlicek sieht sich ungl\u00e4ubig und hilflos in den F\u00e4ngen der B\u00fcrokratie verfangen. <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Werner Elsnig<\/span><\/strong> gelingt es, die Gratwanderung zwischen Trag\u00f6die und Kom\u00f6die gut nuanciert umzusetzen.<\/p>\n<p>Besonders erw\u00e4hnt sei auch noch <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Benedikt Habringer<\/span><\/strong>, der als Kind die Rolle des Sekret\u00e4rs spielt. Die Zuschauer sehen aber kein Kind, sondern einen \u00fcberzeugend gespielten, selbstbewussten Erwachsenen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Peter Habringer<\/span><\/strong> integriert in seiner Inszenierung von \u201eHin und Her\u201c aktuelle und lokale Bez\u00fcge. Die Geschichte des Heimatlosen Havlicek l\u00e4sst sich nahezu eins zu eins in die Gegenwart \u00fcbertragen. Die aktuelle Situation der Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me in Europa beschert diesem St\u00fcck traurige Aktualit\u00e4t. Das Grundthema ist der Umgang mit Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun auf den Schutz und die Gastfreundschaft anderer angewiesen sind. Es ist f\u00fcr viele schwer, sich in diese Menschen hineinzuversetzen. Als Reaktion zeigen sich Angst, Abwehr und sogar Hass gegen\u00fcber denen, die \u2013 zumeist ohne eigenes Zutun \u2013 in eine unertr\u00e4gliche Situation geraten sind. Asylwerber, die vor Ort hier in Ottensheim in Containern leben, werden auch in dem St\u00fcck sichtbar, und ihr Schicksal erinnert uns frappant an das des Protagonisten Havlicek.<\/p>\n<p>Und indem wir im Sinne\u00a0Horv\u00e1ths auf die entlarvten Seelen blicken, darf auch trotz aktueller N\u00e4he gelacht werden. Bestenfalls \u00fcber uns und unsere Engstirnigkeit und auch kriminellen Machenschaften, die wir in den Figuren wiederfinden k\u00f6nnen.<br \/>\n\u201eHin und Her\u201c ist eines der weniger bekannten St\u00fccke von Horv\u00e1th. Es ist leicht und lustig &#8211; trotz des ernsten Hintergrunds. Der Ottensheimer Inszenierung gelingt es, trotz slapstick-artigen Einw\u00fcrfen, absurden, witzigen Ideen und pointierten Dialogen, auch die dunklen, melancholischen T\u00f6ne zu transportieren. Jeder Zuschauer ist eingeladen, damit sein eigenes moralisches Empfinden zu entwickeln.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine stimmige musikalische Umrahmung des St\u00fccks sorgen <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Peter Habringer<\/span><\/strong> an der Gitarre und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Rudolf Liedl<\/span><\/strong> am Akkordeon. \u00dcberaus witzig und gelungen auch der Schmuggler-Rap von <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Benedikt Habringer, Raphael Habringer<\/span><\/strong> und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Joachim<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">Wernhart<\/span><\/strong>.<\/p>\n<p>Die Fahrt nach Ottensheim zahlt sich auf jeden Fall aus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/buehne.ottensheim.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/buehne.ottensheim.at\/<\/a><br \/>\nWeitere Vorstellungen:<br \/>\nMi. 31. August, 20:00 Uhr<br \/>\nDo. 1. September, 20:00 Uhr<br \/>\nFr. 2. September, 20:00 Uhr<br \/>\nDo. 8. September, 20:00 Uhr<br \/>\nFr. 9. September, 20:00 Uhr<br \/>\nSa. 10. September, 20:00 Uhr<\/p>\n<table style=\"width: 391.617px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 201px;\"><a href=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7195\" src=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath2-300x200.jpg\" alt=\"Horvath2\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath2-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath2-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath2.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"width: 314px;\"><a href=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7196\" src=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath3-200x300.jpg\" alt=\"Horvath3\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath3-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath3-100x150.jpg 100w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath3.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"width: 391.617px;\"><a href=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7203\" src=\"http:\/\/www.ooe-theaterverband.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath4-230x300.jpg\" alt=\"Horvath4\" width=\"230\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath4-230x300.jpg 230w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath4-115x150.jpg 115w, https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Horvath4.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 201px;\">Szamek &#8211; Franz Lehner<\/td>\n<td style=\"width: 314px;\">Eva- Nadine Reitermayr<\/p>\n<p>Konstantin &#8211; Herwig Kolar<\/td>\n<td style=\"width: 391.617px;\">Mrschitzka &#8211; Rudi Graf<\/p>\n<p>Szamek &#8211; Franz Lehner<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 201px;\">Asylsuchende: Osama Mohammed-Khalil, Issa Aljumma, Jussef Alokla, Abraham Girma<\/td>\n<td style=\"width: 314px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 391.617px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 201px;\">Eva &#8211; Nadine Reitermayr<\/td>\n<td style=\"width: 314px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 391.617px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension von &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. Hermine Touschek Die B\u00fchne Ottensheim hat sich heuer einen eher ungew\u00f6hnlichen Schauplatz f\u00fcr ihr diesj\u00e4hriges Theaterpojekt ausgesucht: die ehemalige Stra\u00dfenmeisterei in Ottensheim, wo derzeit Fl\u00fcchtlinge untergebracht sind. Hier hatte \u201eHin und Her\u201c von \u00d6d\u00f6n Horv\u00e1th unter der Regie von Peter Habringer am 25. August Premiere. Der Autor selbst bezeichnet sein St\u00fcck als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-7197","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rezensionen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7197"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7217,"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7197\/revisions\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amateurtheater-ooe.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}